FreeCell mit zwei Decks

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FreeCell mit zwei Decks: offene Karten, doppelte Menge

FreeCell mit zwei Decks nimmt das Prinzip von FreeCell und verdoppelt es: 104 Karten, alle offen, zehn Stapel, acht freie Zellen und acht Ablagen. Nichts ist verborgen. Die ganze Kunst besteht darin, die richtige Reihenfolge zu finden, bevor der Platz ausgeht.

Wie oft gelingt das? Unser Löser fand für 88,0 % von 400 Partien einen vollständigen Weg zum Sieg. Für keine einzige Partie konnte er beweisen, dass sie unlösbar ist. Die restlichen 12,0 % blieben offen, weil die Suche an ihre Grenze stieß. Der wahre Anteil lösbarer Partien liegt also irgendwo zwischen 88 und 100 %.

Auf einen Blick

MessungErgebnisGrundlage
Vom Löser gelöst88,0 % (84,4-90,8 %)400 Partien, bis zu 150.000 Stellungen je Partie
Nachweislich unlösbar0 %400 Partien
Offen geblieben12,0 %400 Partien
Länge der ersten gefundenen Lösungrund 148 Züge352 gelöste Partien
Mindestens ein Ass liegt gleich zu Beginn frei am Ende eines Stapels55 %400 Partien

Die Regeln auf dieser Seite

  • Zwei Kartenspiele, 104 Karten, alle offen verteilt auf zehn Stapel.
  • Acht freie Zellen für je eine Karte.
  • Acht Ablagen, zwei pro Farbe, jeweils von Ass bis König.
  • Im Tableau legen Sie absteigend in abwechselnden Farben an.
  • Jede Karte darf in einen leeren Stapel.
  • Mehrere Karten auf einmal verschieben Sie, soweit freie Zellen und leere Stapel es erlauben; das Spiel rechnet mit.

Was sich gegenüber normalem FreeCell ändert

Beim normalen FreeCell mit einem Deck ist fast jede Partie lösbar. Mit zwei Decks gibt es mehr Karten, aber auch doppelt so viele Zellen und Ablagen. Unser Löser fand keine unlösbare Partie, brauchte aber für die gelösten im Schnitt rund 148 Züge. Das zeigt, woran es bei dieser Variante liegt: Nicht das Glück entscheidet, sondern Geduld und Übersicht über eine lange Partie.

Die Einordnung aus Spider-Sicht

Spider mit vier Farben und FreeCell mit zwei Decks haben beide 104 Karten. Trotzdem liegen sie an entgegengesetzten Enden unserer Schwierigkeitsleiter. Bei Spider mit vier Farben gewann unser einfaches Programm ohne Vorausschau nur 0,2 % der Partien, weil so viele Karten verdeckt liegen. Bei FreeCell mit zwei Decks ist alles sichtbar, und der Löser findet in der großen Mehrheit einen Weg. Wer bei Spider die verdeckten Karten verflucht, wird hier aufatmen.

Strategie für eine lange Partie

Zuerst die Asse zählen

In 55 % der Verteilungen liegt mindestens ein Ass gleich zu Beginn frei am Ende eines Stapels und kann sofort abgelegt werden. Legen Sie es ab, und suchen Sie dann die übrigen sieben. Wie tief sie stecken, bestimmt Ihren Plan.

Zellen sparsam belegen

Acht Zellen klingen großzügig, sind aber schnell voll. Jede belegte Zelle verringert, wie viele Karten Sie auf einmal bewegen können.

Einen Stapel gezielt leeren

Ein leerer Stapel ist mehr wert als eine Zelle, denn er nimmt eine ganze Folge auf. Suchen Sie den kürzesten Stapel mit den unpraktischsten Karten und räumen Sie ihn frei.

Zwillinge nutzen

Jede Karte gibt es zweimal. Wenn eine schwarze Acht blockiert ist, liegt die zweite vielleicht schon frei.

Pausen einplanen

Bei rund 148 Zügen für eine Lösung ist dies kein Spiel für zwischendurch. Das Spiel merkt sich den Stand, und das unbegrenzte Rückgängig hilft, wenn Sie nach einer Pause den Faden verloren haben.

Unsere Untersuchung Schritt für Schritt

Unser Team hat im September 2026 untersucht, wie viele Partien FreeCell mit zwei Decks auf dieser Seite lösbar sind.

  1. Regeln aus dem Code. Die Seite nutzt die Zwei-Deck-Variante des FreeCell-Spiels: zehn Stapel, acht Zellen, acht Ablagen, abwechselnde Farben, jede Karte in leere Stapel.
  2. Nachbau. Wir haben diese Regeln als Programm umgesetzt, das nur erlaubte Züge ausführt.
  3. Austeilen. 400 Partien mit den Startwerten 101 bis 500. Die ersten Startwerte 1 bis 8 haben wir zum Einstellen des Lösers genutzt und deshalb nicht mitgezählt.
  4. Löser. Eine Suche, die immer die vielversprechendste Stellung zuerst prüft und jede Partie nach spätestens 150.000 Stellungen abbricht. Sie kennt alle Karten, was bei dieser Variante ohnehin der Fall ist.
  5. Ergebnis. 88,0 % gelöst, 0 % unlösbar, 12,0 % offen.
  6. Vergleich mit der Forschung. Einen veröffentlichten Wert für FreeCell mit zwei Decks haben wir nicht gefunden, auch nicht in der Studie von Blake und Gent (JAIR 2026).
  7. Fehlerbereich. Der 95-%-Bereich für den gelösten Anteil reicht von 84,4 bis 90,8 %. Bei nur 400 Partien ist er breiter als bei unseren anderen Spielen.
  8. Grenzen. Weil 12 % offen blieben, können wir nur sagen: mindestens 88 % lösbar, vielleicht alle. Mehr Rechenzeit je Partie würde diese Lücke verkleinern.

Die Technik dahinter

Der Löser steckt im Python-Modul freecell2.py (Python 3.11, nur Standardbibliothek). Er speichert jede Stellung in einer einheitlichen Form, um sie nicht doppelt zu prüfen, und legt Karten nur dann automatisch ab, wenn es sicher ist. Die Partien laufen über multiprocessing parallel auf mehreren Prozessorkernen, jede aus ihrem eigenen nummerierten Startwert. Die Bereiche sind Wilson-Intervalle. Ein KI-Assistent (Claude von Anthropic) hat uns beim Programmieren und Prüfen und beim Entwurf dieses Textes unterstützt; die Zahlen selbst stammen allein aus dem Programmlauf.

Von Admin, spidersolitairekostenlos.de. Stand der Untersuchung: 19. September 2026.

Häufig gestellte Fragen

Ist jede Partie mit zwei Decks lösbar?

Das wissen wir nicht sicher. Keine unserer 400 Partien war nachweislich unlösbar, 12 % blieben aber offen.

Ist diese Variante schwerer als normales FreeCell?

Sie ist vor allem länger. Die gefundenen Lösungen hatten im Schnitt rund 148 Züge.

Wie viele Karten darf ich auf einmal bewegen?

So viele, wie Ihre freien Zellen und leeren Stapel erlauben. Das Spiel zeigt Ihnen, was geht.

Hilft mir das bei Spider?

Ja: Beide Spiele trainieren, mit Platz zu haushalten und Folgen zu planen.

Was gibt es noch mit zwei Decks?

Doppel-Solitär, Forty Thieves Solitär und natürlich Spider mit vier Farben.