Spider Solitär mit einer Farbe: die Stufe, auf der Planung sich sofort auszahlt
Mit einer Farbe ist Spider Solitär die freundlichste Form des Klassikers: Alle 104 Karten tragen dasselbe Zeichen, jede geordnete Folge lässt sich verschieben, und die meisten Partien sind mit etwas Überlegung zu gewinnen. Einfach ist es trotzdem nicht. Unser Computerspieler, der nur sieht, was Sie sehen, und nie einen Zug zurücknimmt, gewann 52,8 % von 4.000 Partien. Knapp die Hälfte ging also verloren, obwohl nur eine Farbe im Spiel war.
Genau das macht diese Stufe interessant: Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage liegt fast ausschließlich bei Ihren Entscheidungen. Welche Stapel Sie zuerst abbauen, wann Sie nachgeben und was Sie in ein leeres Feld legen, entscheidet die Partie. Auf dieser Seite zeigen wir, was unsere Messungen über diese Entscheidungen verraten.
Gemessen: Spider mit einer Farbe
| Kennzahl | Wert | Grundlage |
|---|---|---|
| Gewonnene Partien | 52,8 % (95-%-Bereich 51,2-54,3 %) | 4.000 Partien, Computerspieler ohne Rückgängig |
| Fertige Reihen pro Partie | 4,96 von 8 | alle 4.000 Partien |
| Partien mit mindestens 4 fertigen Reihen | 56,9 % | 4.000 Partien |
| Züge pro gewonnener Partie (inkl. Nachgeben) | 117,5 | 2.111 gewonnene Partien |
| Stapel vor dem ersten Nachgeben geleert | 1,3 % der Partien | 52 von 4.000 |
| Gewonnen, wenn das gelang | 98,1 % (51 von 52) | kleine Stichprobe |
Die Regeln auf dieser Seite
Gespielt wird mit zwei vollständigen Kartenspielen, auf dieser Stufe alle in einer Farbe. Zehn Stapel liegen aus: die ersten vier mit sechs Karten, die übrigen sechs mit fünf. Von jedem Stapel ist nur die unterste Karte aufgedeckt. Die restlichen 50 Karten bilden den Talon.
- Sie dürfen jede offene Karte auf eine Karte legen, die genau einen Rang höher ist.
- Eine Folge mehrerer Karten bewegen Sie gemeinsam, solange sie lückenlos absteigt. Mit einer Farbe ist das jede geordnete Folge.
- Wird eine verdeckte Karte frei, dreht sie sich um.
- In ein leeres Feld darf jede Karte oder Folge, nicht nur ein König.
- Ein Klick auf den Talon legt auf jeden der zehn Stapel eine Karte. Das geht fünfmal, danach ist der Talon leer. Liegt beim Nachgeben ein Feld leer, warnt Sie das Spiel.
- Eine vollständige Folge vom König bis zum Ass wird automatisch abgelegt. Acht solche Folgen, und die Partie ist gewonnen.
Was die 4.000 Partien über gutes Spiel verraten
Das frühe leere Feld entscheidet fast alles
Die auffälligste Zahl der ganzen Messung: Schaffte es der Computerspieler, einen Stapel zu leeren, bevor er zum ersten Mal nachgab, gewann er 51 von 52 Partien. Das gelang allerdings nur in 1,3 % der Spiele. Die Stichprobe ist klein, die Richtung aber eindeutig. Ein leeres Feld ist Ihr Arbeitsplatz: Dort parken Sie Folgen, sortieren um und legen verdeckte Karten frei.
Praktisch heißt das: Suchen Sie in den ersten Zügen den Stapel, der am schnellsten zu leeren ist. Meist ist das einer der sechs Stapel mit nur fünf Karten.
Die Hälfte der Reihen ist nicht die halbe Miete
In 56,9 % der Partien schaffte der Computerspieler mindestens vier fertige Reihen, gewonnen hat er 52,8 %. Wer vier Reihen ablegt, hat also gute Chancen, aber keine Garantie. Die letzten Reihen sind oft die schwierigsten, weil der Talon dann leer ist und keine neuen Karten mehr kommen.
Geduld beim Nachgeben
Ein gewonnenes Spiel dauerte im Schnitt 117,5 Züge, das Nachgeben mitgezählt. Fünf dieser Züge sind das Austeilen aus dem Talon. Jedes Austeilen legt zehn neue Karten auf Ihre Stapel und deckt dabei Folgen zu. Ordnen Sie deshalb so viel wie möglich, bevor Sie nachgeben.
Hohe Karten gehören nach unten
Ein König kann auf keine andere Karte gelegt werden. Landet er mitten in einem Stapel, blockiert er alles darunter. Kommt ein leeres Feld, ist ein König mit einer langen Folge darauf oft der beste Kandidat.
Typische Fehler
- Ein leeres Feld sofort mit einer einzelnen Karte füllen, nur weil es möglich ist.
- Nachgeben, obwohl noch sinnvolle Umordnungen möglich sind.
- Lange Folgen auf einem Stapel bauen, der darunter viele verdeckte Karten hat.
- Nach einer Niederlage sofort neu austeilen, statt mit Rückgängig einen anderen Weg zu testen.
Der nächste Schritt
Wenn Sie die meisten Partien mit einer Farbe gewinnen, wartet Spider Solitär mit 2 Farben. Dort fiel die Gewinnquote unseres Computerspielers von 52,8 % auf 5,7 %. Warum, erklären wir auf der jeweiligen Seite. Einen Überblick über alle drei Stufen gibt die Startseite.
So haben wir gemessen, Schritt für Schritt
Unser Team hat im September 2026 untersucht, wie oft Spider mit einer Farbe auf dieser Seite zu gewinnen ist, und zwar nach den Regeln, die hier tatsächlich gelten.
- Regeln übernehmen. Aus dem Spielcode dieser Seite: 104 Karten, zehn Stapel (6, 6, 6, 6, 5, 5, 5, 5, 5, 5), 50 Karten im Talon ohne zweites Austeilen, jede Karte in leere Felder. Für eine Farbe haben wir Pik verwendet. Angenommen haben wir, dass Sie bei leerem Feld nicht nachgeben dürfen; das haben wir nicht im Browser geprüft.
- Nachbauen. Das Spiel wurde als Programm umgesetzt, das nur erlaubte Züge macht.
- Austeilen. 4.000 Partien, jede aus einer festen Startzahl (Seeds 100001 bis 104000), damit sich jede Partie genau wiederholen lässt.
- Spielen lassen. Ein Computerspieler, der nur offene Karten sieht, vor jedem Zug 250 Stellungen vorausrechnet und nichts zurücknimmt.
- Auswerten. Gewinne, fertige Reihen, Züge und das frühe Leeren eines Stapels wurden für jede Partie gespeichert.
- Vergleichen. Für Spider mit einer Farbe gibt es keine direkt vergleichbare Studie. solitairex.io nennt für diese Stufe 70-84 % bei echten Spielern, ohne die Methode zu veröffentlichen; das passt zu unserem Befund, dass Menschen mit Rückgängig mehr gewinnen als unser Programm.
- Unsicherheit. Mit 95 % Sicherheit liegt die wahre Gewinnquote unseres Computerspielers zwischen 51,2 % und 54,3 %.
- Grenzen. Die Zahl ist eine Untergrenze für geübte Spieler. Die 51 von 52 Siegen nach frühem leerem Feld beruhen auf einer kleinen Zahl von Partien.
Die Technik dahinter
Geschrieben ist die Simulation in Python 3.11, ausschließlich mit der Standardbibliothek. Regeln und Computerspieler stecken im Modul spider.py, das Skript runner.py verteilt die Partien parallel auf 19 Prozesse. Vor jedem Zug durchsucht der Computerspieler bis zu 250 Stellungen nach dem Prinzip „bester Kandidat zuerst“ und bewertet sie: Pluspunkte für gleichfarbige Verbindungen, leere Stapel und frisch aufgedeckte Karten, Abzüge für jede verdeckte Karte. Eine neu aufgedeckte Karte behandelt er als unbekannt, er schummelt also nicht. Der Lauf mit 4.000 Partien dauerte rund 21 Minuten. Die 95-%-Bereiche sind Wilson-Intervalle.
Ein KI-Assistent, Claude von Anthropic, hat beim Schreiben und Überprüfen des Codes und beim Entwurf dieser Seite geholfen. Keine Zahl stammt von der KI: Alle Werte kommen aus dem Programmlauf und wurden von unserem Team geprüft.
Von Admin, spidersolitairekostenlos.de. Stand der Untersuchung: 18. September 2026.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert eine Partie?
Das hängt vom Tempo ab. Unser Computerspieler brauchte für einen Sieg im Schnitt 117,5 Züge. Für Menschen sind das meist ein paar Minuten bis eine Viertelstunde.
Warum verliere ich trotz nur einer Farbe?
Meist, weil kein Stapel frei wird und der Talon neue Karten auf ungeordnete Stapel legt. Konzentrieren Sie sich früh auf ein leeres Feld.
Ist das Hilfe-Symbol Schummeln?
Nein. Tipp und Rückgängig sind Teil des Spiels und ein gutes Werkzeug zum Lernen.
Kann ich auf dem Handy spielen?
Ja. Das Spiel läuft kostenlos in jedem modernen Browser. Mit dem Zoom werden die Karten größer, Karten lassen sich ziehen oder antippen.
Gibt es auch andere Spiele?
Ja, zum Beispiel Yukon Solitär, bei dem ebenfalls ganze Kartengruppen wandern, oder Golf Solitär für eine schnelle Runde. Alle Spiele finden Sie auf der Übersicht.

