Solitär (3 Karten)

Neues Spiel
Neu starten
1 Karte ziehen
3 Karten ziehen
Rückgängig
Tipp
Automatisch spielen
Vollbild

Solitär mit 3 Karten: der Klassiker auf der schweren Stufe

Klondike, das Solitär, das die meisten vom Computer kennen, gibt es in zwei Tempi: Sie ziehen eine Karte oder drei Karten auf einmal vom Talon. Auf dieser Seite spielen Sie die Variante mit drei Karten, und die ist deutlich anspruchsvoller. Unser Computerspieler, der nur die offenen Karten sieht, gewann 10,6 % von 10.000 Partien. Mit einer Karte pro Zug waren es 42,3 %.

Wo liegt Solitär mit 3 Karten auf der Schwierigkeitsleiter unserer Seite? Für unser Programm zwischen Spider mit einer Farbe (52,8 %) und Spider mit zwei Farben (5,7 %). Doch anders als bei Spider verbirgt dieses Spiel nicht nur Karten im Stapel, sondern auch im Talon: Sie sehen immer nur jede dritte Karte.

Die Schwierigkeit in Zahlen

Kennzahl3 Karten1 Karte
Gewonnen, Computerspieler ohne Blick auf verdeckte Karten10,6 % (10,0-11,2 %)42,3 % (41,3-43,3 %)
Nachweislich lösbar mit Kenntnis aller Kartenmindestens 66,2 %mindestens 76,6 %
Nachweislich unlösbar9,5 %2,1 %
Nicht entschieden (Suchgrenze erreicht)24,3 %21,3 %
Durchgänge durch den Talon je Sieg3,82,3
Veröffentlichter Wert (Blake & Gent 2026)81,9 % lösbar90,5 % lösbar

Computerspieler: 10.000 Partien je Variante. Löser mit Kenntnis aller Karten: 1.000 Partien je Variante. In Klammern der 95-%-Bereich.

Die Regeln auf dieser Seite

  • 52 Karten, sieben Stapel mit einer bis sieben Karten, jeweils nur die oberste offen. Die übrigen 24 Karten bilden den Talon.
  • Auf die Stapel legen Sie absteigend und abwechselnd rot und schwarz: eine rote Sechs auf eine schwarze Sieben.
  • Jede offene Folge darf als Ganzes verschoben werden.
  • In ein leeres Feld darf nur ein König, mit oder ohne Folge.
  • Vom Talon werden drei Karten auf einmal umgedreht; spielbar ist nur die oberste.
  • Ist der Talon durch, dürfen Sie ihn beliebig oft erneut durchgehen.
  • Die vier Ablagestapel bauen Sie je Farbe vom Ass bis zum König. Eine Karte darf von dort zurück ins Spiel.

Warum drei Karten so viel schwerer sind

Mit einer Karte pro Zug sehen Sie beim Durchgehen des Talons jede Karte. Mit drei Karten sehen Sie nur jede dritte, und welche das ist, hängt davon ab, wie viele Karten Sie vorher weggespielt haben. Eine Karte, die Sie dringend brauchen, kann mehrere Durchgänge lang unerreichbar bleiben.

Unser Löser, der alle Karten kennt, fand bei drei Karten 9,5 % nachweislich unlösbare Partien, bei einer Karte nur 2,1 %. Die Talonregel allein macht also einen Teil der Partien unmöglich, egal wie gut Sie spielen.

Wie sich der Unterschied anfühlt, zeigen die Durchgänge: Siegreiche Partien unseres Programms brauchten mit drei Karten im Schnitt 3,8 Durchgänge durch den Talon, mit einer Karte 2,3.

Planung beim Ziehen von drei Karten

Den Talon lesen, nicht nur durchklicken

Beim ersten Durchgang lohnt es sich, darauf zu achten, welche Karten oben liegen. Wenn Sie eine davon spielen, verschiebt sich die ganze Reihenfolge des nächsten Durchgangs.

Mit dem Spielen einer Talonkarte die Reihenfolge steuern

Manchmal ist es sinnvoll, eine Karte aus dem Talon zu spielen, nur um an die darunterliegende heranzukommen. Genau hier hilft Rückgängig: Probieren Sie beide Varianten.

Zuerst die großen Stapel aufdecken

Zu Beginn liegen 21 Karten verdeckt auf dem Tisch. In 88 % unserer Partien lag mindestens ein Ass darunter, im Schnitt 1,6 der vier Asse. Arbeiten Sie deshalb früh an den Stapeln mit den meisten verdeckten Karten.

Vergrabene Asse sind kein Grund aufzugeben

Bei drei Karten gewann unser Programm 10,1 % der Partien mit zwei oder mehr verdeckten Assen und 12,3 % der Partien ohne verdecktes Ass. Der Unterschied ist echt, aber klein.

Leere Felder für Könige freihalten

Da nur Könige in leere Felder dürfen, lohnt es sich nur, einen Stapel zu leeren, wenn ein König bereitsteht.

Unsere Untersuchung Schritt für Schritt

Unser Team wollte im September 2026 wissen, wie viel schwerer Klondike mit drei Karten auf dieser Seite ist als mit einer Karte, und wie das im Vergleich zu Spider aussieht.

  1. Regeln aus dem Code. Aus dem Spielcode: drei Karten pro Zug, unbegrenzt viele Durchgänge durch den Talon, nur Könige in leere Felder, abwechselnde Farben, jede offene Folge beweglich, eine Karte darf von der Ablage zurück.
  2. Nachbau und Prüfung. Das Spiel wurde als Programm umgesetzt. Die Züge des Computerspielers haben wir in 2.000 Partien (je 1.000 mit einer und mit drei Karten) automatisch gegen die Regeln geprüft.
  3. Austeilen. Nummerierte Partien: Seeds 1 bis 10.000 für den Computerspieler, 1 bis 1.000 für den Löser.
  4. Zwei Spieler. Ein Computerspieler, der nur offene Karten sieht und einer festen Prioritätenliste folgt (Untergrenze), und ein Löser, der alle Karten kennt und bis zu 150.000 Stellungen pro Partie durchsucht (Obergrenze).
  5. Durchlauf. Jede Partie endet als gewonnen oder verloren (Computerspieler) beziehungsweise als gelöst, unlösbar oder unentschieden (Löser).
  6. Vergleich. Blake & Gent (JAIR 2026) nennen für drei Karten 81,9 % lösbar. Unser Bereich von 66,2 % bis 90,5 % enthält diesen Wert.
  7. Unsicherheit. Der 95-%-Bereich für unseren Computerspieler reicht von 10,0 % bis 11,2 %.
  8. Grenzen. 24,3 % der Partien blieben für den Löser unentschieden. Deshalb nennen wir einen Bereich statt einer einzelnen Zahl.

Die Technik dahinter

Programmiert ist alles in Python 3.11, nur mit der Standardbibliothek, im Modul klondike.py. Das Skript runner.py verteilt die Partien auf 19 Prozesse. Der Computerspieler arbeitet eine feste Liste ab: zuerst Karten auf die Ablage, dann Züge, die eine verdeckte Karte umdrehen, dann Könige in leere Felder, zuletzt Talonkarten; er gibt auf, wenn ein ganzer Durchgang nichts bringt. Die 10.000 Partien liefen in etwa 8 Sekunden. Der Löser ist eine Tiefensuche, die sich besuchte Stellungen merkt und bei drei Karten genau abbildet, welche Talonkarten erreichbar sind; dieser Lauf dauerte rund 17 Minuten. Die 95-%-Bereiche sind Wilson-Intervalle.

Beim Programmieren, bei der Prüfung des Codes und beim Entwurf dieser Seite hat ein KI-Assistent geholfen: Claude von Anthropic. Die Zahlen hat nicht die KI berechnet, sondern der Code, und unser Team hat sie mit der Fachliteratur abgeglichen.

Von Admin, spidersolitairekostenlos.de. Stand der Untersuchung: 18. September 2026.

Häufig gestellte Fragen

Ist Solitär mit 3 Karten schwerer als Spider?

Für unseren Computerspieler lag es zwischen Spider mit einer Farbe und Spider mit zwei Farben. Für Menschen hängt es stark davon ab, wie gut man den Talon liest.

Kann jede Partie gewonnen werden?

Nein. Mindestens 9,5 % unserer Partien waren auch mit Kenntnis aller Karten nicht zu lösen.

Wie oft darf ich den Talon durchgehen?

So oft Sie möchten. Es gibt keine Begrenzung.

Wo spiele ich mit einer Karte?

Klondike mit einer Karte finden Sie über die Spieleübersicht.

Was ist eine gute Alternative?

Yukon Solitär nutzt ähnliche Regeln, aber ganz ohne Talon. Einen Überblick über die Spider-Stufen gibt die Startseite.